Umsetzung Die praktische Umsetzung der Kreislaufwirtschaft benötigt alle gesellschaftlichen Akteure

Aubauend auf den positiven Erfahrungen und der steilen, gemeinsamen Lernkurve der letzten Jahre zielt die Strategie für die Kreislaufwirtschaft in Luxemburg darauf ab, die Ergebnisse und Empfehlungen der umfangreichen Vorarbeiten zu nutzen und zu priorisieren. Der ganzheitliche Charakter der Kreislaufwirtschaft erfordert jedoch eine enge Zusammenarbeit und einen Informationsaustausch zwischen den wichtigsten gesellschaftlichen Akteuren, entlang der gesamten Wertschöpfungskette. 

  • Die wichtigsten öffentlichen Akteure für die Umsetzung eines günstigen Rahmens für die Kreislaufwirtschaft, dem Kernziel der luxemburgischen Strategie für die Kreislaufwirtschaft, befinden sich sowohl auf der Ebene des Zentralstaats mit seinen Ministerien, Verwaltungen und Agenturen als auch auf kommunaler Ebene. Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Forschung, Entwicklung und Innovation (FEI) sowie Bildung und Ausbildung sind wichtige Hebel für diesen Rahmen.
  • Der nicht-öffentliche Sektor umfasst im Grunde alle anderen gesellschaftlichen Akteure, vom Unternehmen, das Kreislaufprodukte und -dienstleistungen in einem bestimmten Sektor anbietet, bis hin zum einzelnen Bürger, der zunehmend als "Prosument" und nicht als passiver Verbraucher zur Wirtschaft beiträgt (z. B. Energiegenossenschaften oder urbane Gemeinschaftsgärten). Wie der öffentliche Sektor formulieren und vertreten auch viele Verbände und Organisationen ihre eigenen Interessen - von Berufsverbänden über Gewerkschaften bis hin zu Nichtregierungsorganisationen - und sind daher wichtige Akteure für die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft in Luxemburg.

Die praktische Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft erfordert einen Multi-Stakeholder-Ansatz, der durch einen günstigen öffentlichen Rahmen und Beiträge von Unternehmen, Kommunen und Bürgern unterstützt wird.

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